Unter der Melone ist Pan Tau - laut Wikipedia eine moderne Märchenfigur aus Prag. Wir wissen es besser. Unter der Melone wohnt

der unfassbar schöne Pan Tau von der Hutzelschweiz.

Pan Tau

Er lebt bei Anne Birgitte Schilling. Ein Pudel, der quasi alle Titel auf Schönheitsschauen gewonnen hat, die man so bekommen kann. Aber wir haben ihn hauptsächlich ausgesucht, weil wir ihn auf einer dieser Schauen als einen sehr souveränen, selbstsicheren und präsenten Hund kennengelernt haben. Er ist klein, aber wenn er "auftritt" - man kann es schwer anders formulieren, dann füllt er einen ganzen großen Ring mit seiner Art. In den Pausen hat er mit der Besitzerin liebevoll gekuschelt und wirkte so unglaublich entspannt und sicher, dass wir gleich wussten: Der ist der Richtige!

Die kleine Coco ist pünktlich wie ein Uhrwerk läufig geworden und so sind wir dann am 24. mit allen Hunden ins Wohnmobil und in Richtung Dänemark aufgebrochen.

Wir waren ziemlich nervös, ob wir wohl den richtigen Tag getroffen haben, ob sie sich decken lassen würde und wie überhaupt alles klappen wird. Coco hingegen hat scheinbar heimlich in unserem Züchterhandbuch geschmökert. Wir sind am 25.9. vormittags bei Anne eingetroffen und die beiden durften sich in der Küche während des Kaffeetrinkens kennenlernen. Coco ist ein wenig schüchtern mit fremden Hunden und so hat sie die ersten vorsichtigen Annäherungsversuche von Pan Tau mit knurren quittiert. Pan Tau ist ein wirklicher Gentleman gewesen und ist jedes Mal artig direkt weggegangen, schließlich fast verzweifelt zur Besitzerin gelaufen, um sie am Ärmel zu zupfen. Wir hatten das Gefühl gleich nimmt er die Pfote und macht die Pan Tau Melonengeste. Aber seine Geduld hat sich gelohnt. Schon nach einer halben Stunde war das damenhafte Zieren vorbei und der Deckakt verlieft wie im Lehrbuch.

Interessanterweise waren sogar noch Pan Tau Kinder im Hause Schilling zu besichtigen. Ganz reizende kleine 11 Wochen alte Zwerge, die beim hingestellt werden witzig mit der Rute wedelten und aufgeregt um jede Hand rauften, die man ihnen in den Kennel schob.

Sicherheitshalber waren wir am 26.9. gleich noch einmal da - bei diesem zweiten Besuch ist Pan Tau fast nicht in den Raum gekommen, weil Coco quasi von vornherein versucht hat unter ihm einzuparken. Es hat ihr scheinbar ganz prima gefallen und der zweite Deckakt war noch viel unkomplizierter.

Jetzt sind wir natürlich ungemein gespannt, ob das Ganze auch von Erfolg gekrönt wird. Anne hat gesagt in der guten dänischen Luft kommen mehr Hündinnen und sie hätte im Gefühl, dass es bei Coco wohl vier würden. Wir hätten nichts dagegen.

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