Das ist der Moment, vor dem wir am Meisten Angst hatten. Die beiden Jungs sollten ausziehen. Aber es war viel weniger furchtbar, als wir befürchtet hatten. Trotzdem haben wir gelitten.

Aber der Reihe nach. Der erste, der das Haus verlassen hat, ist unser Erstgeborener - Ambo. Für ihn haben wir insofern die perfekte Familie gefunden, als dass der kleine Ambo in Zukunft bei uns im Verein Sport machen darf. Wie toll ist das? Wir können ihn groß werden sehen und vor allem sind Bekannte natürlich immer die tollsten neuen Hundeeltern. Da gibt es schließlich schon ein Vertrauensverhältnis. Ambo heißt nun Peppino und eigentlich hat die im Haus lebende Dalmatinerhündin ihn ausgesucht. Sie war ganz verzückt, im Vergleich dazu wirkte der schon ältere Borderterrier eher genervt.

 

Als Peppino dann eingezogen war, hat sich das lustigerweise umgedreht. Der Borderterrier fand ihn nett, hat mit ihm gespielt und ihn adoptiert. Wohingegen die Hündin plötzlich realisierte, dass sie mit dem eigentlich niedlichen neuen Mitbewohner ja jetzt auch die Menschenzeit teilen muss. Aber beide mögen den neuen Hausgenossen gern leiden und nun muss er nur noch lernen zu schwimmen, denn die neue Familie mag Kanus, aber hey: er ist ein Pudel!

Nach diesem kompletten Vermittlungserfolg waren wir guter Dinge für den kleinen Alonso. Zurecht: er ist jetzt in eine Polizistenfamilie gezogen und wir witzeln immer, dass der Kleinste im Wurf nun Polizeihund geworden ist. Hier ist er mit einem Teil seiner neuen Familie am Auszugstag.

Er wohnt als erster und einzelner Hund, gelegentlich kommt eine Drahthaarhündin zu Besuch, die ebenfalls im Haus wohnt.

Wir waren ein bisschen nervös, wie sich der kleine Fratz wohl machen würde, wenn dann erstmal keine Artgenossen mehr zur Verfügung stehen. Aber es hätte nicht harmonischer laufen können. Alle in der Familie haben sich sehr auf den neuen Alonso gefreut und ihn am ersten Tag ganz herzlich aufgenommen.

Und nachdem er endlos lang im Haus herumgerannt ist, war er so müde, dass er von Anfang an durchgeschlafen hat. Er hat nicht einmal gejammert und sich offensichtlich pudelwohl gefühlt. Sehr zu seiner Freude kommt gelegentlich eine Freundin der Familie und er hat sich sofort in den Border Collie verliebt, der ihr gehört. Die beiden werden sicher mal ganz dicke Kumpel!

Und er ist noch immer der Allerschnellste Alonso der Welt, auch wenn er jetzt Barney heißt :)

 

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