Der letzte Tag im alten Jahr ist einer der ersten Tage voller Aktivität im Leben der drei ersten Wirbelwindpudelchen. 

 

Nachdem in den letzten Tagen die Eindrücke der Außenwelt nur langsam durchsickerten, treffen sie jetzt offenbar mitten in den frisch geöffneten Verstand der kleinen Hunde. Sie probieren alles aus.

"Wie schmeckt ein Vetbed?", ist beispielsweise eine sehr beliebte Frage im Moment. Genauso aufregend ist das Rätsel, wie fest kann man in die Geschwisterchen beißen kann, bis sie schreien. Alonso macht seinem Namen alle Ehre und probiert aus, wie schnell kann man rennen kann. Dabei lernt er übrigens auch, dass die Holzwände der Kiste nie nachgeben. Aber auch das sind Erkenntnisse fürs Leben. Vollgas gegen die Wand rennen, aufschreien, von Mutti trösten lassen, aufstehen, Krone richten, weiter geht's.

Wir legen jeden Tag ein paar verschiedene Spielsachen aus und inzwischen können sie beispielsweise das kleine Plüsch-Walroß schon herumtragen. Sie knurren auch heftig, wenn ein Geschwisterchen es abspenstig machen will. Der Klingelball, den sie von Anfang an in der Kiste hatten, ist aber immer noch der Favorit. Da kommt nicht mal das bunt leuchtende Schneemännchen ran. Coco spielt auch sehr gern mit den ganzen Sachen und bringt den Welpen bei der Gelegenheit bei: Was die Großen haben, darf man nicht klauen! Tante Hermine hingegen ist da viel gnädiger, sie findet alles toll, was die Welpchen tun und könnte den ganzen Tag mit ihnen rumkaspern, allerdings immer unter den äußerst kritischen Blicken der Mutter, die vermutlich ihre Ordnungserziehung dahinschwinden sieht, wenn die Chaostante durch ihr Nest tobt.

>

Inzwischen werden auch die Zufütterrationen gut angenommen. Antje stürzt auf das Schälchen aufgeweichtes Welpenfutter mit Hipp-Fleisch, als wenn sie komplett ausgehungert wäre und frisst so lange, bis ihr schlecht wird. Auch Alonso ist immer sehr schnell am Napf und frisst prima. Nur Ambo - der mag am liebsten bei Mama essen. Seit er vom Menschen diese widerwärtige Wurmkur ins Mäulchen geschoben bekommen hat, ist er sehr misstrauisch, ob Sachen aus Näpfchen doch irgendwie wieder ein Trick sind. Vom Finger lutscht er lustlos ein paar Bissen, aber eigentlich möchte er lieber schreien, bis Mami und die Milchbar wieder da sind. Momentan macht Coco sehr geduldig mit, aber er zahnt bereits und mittelfristig wird er wohl glauben müssen, dass auch der Babybrei lecker ist.

Frisch gestärkt konnten die Welpen dann auch einen sonnigen Silvesterausflug gut genießen. Anfangs mochten sie lieber nur auf ihrem Teppich sitzen und fanden alles ein wenig gruselig - aber inzwischen wird direkt die nähere Umgegend ausgekundschaftet und neugierig stellen sie fest, wie sich Gras und Erde unter den Pfoten anfühlen.

Facebook